Gebäude in Passivhausstandard mit Jugendhaus und Dreifeld-Sporthalle
In großen Schritten geht es voran beim Bau des
neuen Gymnasiums Riedberg. Nachdem im November letzten Jahres der erste
Spatenstich stattgefunden hat, konnte bereits am 12. September feierlich Richtfest
begangen werden. An dem Projekt sind Stadtschulamt, Jugend- und Sozialamt,
Stadtplanungsamt und die HA Stadtentwicklungsgesellschaft beteiligt.
Anlässlich des Richtfestes sagte Bürgermeisterin
Jutta Ebeling „Das Gymnasium Riedberg ist mit seinem sprachlichen und
naturwissenschaftlichen Schwerpunkt sowie mit der Anbindung an die
Goethe-Universität ein Leuchtturm in der Bildungslandschaft. Ich finde es
wunderbar, dass dies nun auch am Gebäude sichtbar wird und bin mir sicher, dass
uns andere Kommunen um dieses neue Gymnasium beneiden werden.“ Stadträtin Prof.
Daniela Birkenfeld, die als Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und
Recht zuständig für das neue Jugendangebot im Stadtteil ist, äußerte sich ebenfalls
sehr zufrieden „Wir wollen hier ein Angebot schaffen, dass sich im Schwerpunkt
an Zehn- bis 20-Jährige richtet. Neben den klassischen Komponenten solcher
Einrichtungen wie Gruppenräume, Jugendcafé und Werkstätten haben wir auch einen
Mehrzweckraum für familienorientierte Angebote vorgesehen. Im Einzelnen werden
wir die Eckpunkte für das Konzept bei
einer Planungskonferenz festklopfen, die voraussichtlich Anfang 2012 sein wird.
So hat es der Jugendhilfeausschuss in der vergangenen Woche beschlossen.“
Der Geschäftsführer der HA
Stadtentwicklungsgesellschaft Friedhelm Flug bestätigte, dass der Bau weiterhin
planmäßig verlaufe: „ Der Terminplan kann nach heutigem Stand vollständig eingehalten
werde. Besonders froh sind wir, dass der anspruchsvolle Siegerentwurf aus dem
Architekturwettbewerb 1 : 1 umgesetzt wird, das ist nicht immer
selbstverständlich. Für den Stadtteil bedeutet das neue Gymnasium einen
weiteren großen Schritt nach vorne.“
Die neue Schule ist die erste Neugründung eines
Gymnasiums in Frankfurt seit etwa hundert Jahren. Es entsteht ein
Gebäudekomplex mit einem Jugendhaus und einer Dreifeld-Sporthalle für 1.350
Schülerinnen und Schüler. Das zukunftweisende Gebäude in Passivhaustechnologie
wird ein Ort zum Lernen und Leben in dem jungen Frankfurter Stadtteil. Planer
sind das Büro Ackermann & Raff
Architekten und Stadtplaner gemeinsam mit dem Büro Pfrommer + Roeder Freie Landschaftsarchitekten, die als Sieger aus
einem Architekturwettbewerb hervorgegangen waren. Dieser Entwurf sieht einen
großzügig gegliederten Baukörper vor, der den einzelnen Funktionsbereichen
jeweils eigene, klar ablesbare „Schulhäuser“ zuweist. Nach Auffassung der Wettbewerbsjury
erleichtert diese Struktur die Orientierung im Innern der großen Schule und
führt zur schnellen Identifikation der Schüler und Lehrer mit „ihrer“ Schule.
Die neue Schule wird neben einem Lernort auch ein Ort zum Leben: Geplant ist
der Ausbau zu einem Ganztagsschulbetrieb mit vielfältigen Angeboten. Die
geplante Dreifeldersporthalle wird offen für den Vereinssport sein und so
weitere Angebote für die Bewohner des Stadtteils bereitstellen. Mit der
Fertigstellung des Gebäudekomplexes ist im Frühjahr 2013 zu rechnen.
Zahlen – Daten – Fakten
Projekt:
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Gymnasium, Jugendhaus, Dreifeld-Sporthalle und Freianlagen
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Planer:
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Ackermann + Raff Architekten und Stadtplaner
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Architekturwettbewerb:
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nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem, qualifizierten Auswahlverfahren
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Energetik:
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Passivhausstandard
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Gymnasium:
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Sekundarstufe
I sechszügig, Sekundarstufe II fünfzügig max. 1.350 Schüler ca. 9.000
qm Nutzfläche, Sporthalle ca. 2.200 qm, Kunst- und Musikräume, Fachräume
Naturwissenschaften, Differenzierungsräume, Sammlungsräume, Aula mit
Foyer und Bühne
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Jugendhaus:
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Offene
Jugendeinrichtung mit 640 qm Bruttonutzfläche, multifunktionale
Werkstatt, Jugendcafé mit Multifunktionsraum, Medienraum, Musikraum,
Sportraum, Mädchenraum, Räume für familienorientierte Angebote
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